Sie ist den über 40 Zwangsarbeiterinnen gewidmet, die im Saal der Kirchengemeinde während des Zweiten Weltkrieges interniert waren.
Erzählt wird in der Ausstellung auch die Geschichte der Zwangsarbeit im gesamten Deutschen Reich.
Das Projekt ist aus Mitteln des Fonds Dezentrale Kulturarbeit des Bezirksamtes Spandau von Berlin sowie vom Ev. Kirchenkreis Spandau gefördert.
Hintergrund
Im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt waren in den Jahren 1940 bis 1945 bis zu 48 Zwangsarbeiterinnen interniert, die für die Siemens & Halske AG Arbeiten für den Krieg verrichten mussten.
Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde eine Stolperschwelle als Erinnerung an diese Frauen verlegen lassen. Es war die erste Stolperschwelle im Bezirk Spandau.
Nun ist in einer Ausstellung ihr Leben rekonstruiert worden - soweit das bei der sehr schmalen Quellenlage überhaupt möglich war.
Doch indem in der Ausstellung an das monströse Ausmaß der Zwangsarbeit im gesamten Deutschen Reich angeknüpft wird, erhellt sich so manches Detail auch der in der Siemensstadt-Gemeinde Internierten.
Eine kleine Arbeitsgruppe der Gemeinde hat sich auf die Suche begeben und eine Text-Bild-Ausstellung konzipiert.
Bei der Recherche war immer eine Aussage der Zwangsarbeiterin Marija präsent: