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Im Rahmen der Berlin Freedom Week

Mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde die Bevölkerung Ost-Berlins über Nacht plötzlich und unvorbereitet von ihren Familien, Partner:innen, Freund:innen, Arbeitsstellen, Studien- oder Schulplätzen in West-Berlin getrennt.


Zahlreiche Menschen versuchten daher, durch selbstgegrabene Tunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen.

In unmittelbarer Nähe zum Tunnelbau-Brennpunkt Bernauer Straße wird die Geschichte der Berliner Fluchttunnel erzählt und ein Blick in den einzigen originalen Fluchttunnel von 1970/71 geboten – neun Meter unter der Oberfläche. Dieser ist durch einen vom Berliner Unterwelten e.V. gebauten rund 30 Meter langen Tunnel erschlossen.


Zeitzeugin Eveline Rudolph wird von ihrer Flucht durch den berühmten »Tunnel 29« berichten, durch den sie im Alter von 21 Jahren zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Horst Schmidt, ihrer einjährigen Tochter Annett sowie 26 weiteren Menschen am 14. September 1962 in die Freiheit gelangte.


Der Tunnel, an dessen Planung und Bau der Fluchthelfer Hasso Herschel sowie Eveline Rudolphs späterer Ehemann Joachim Rudolph maßgeblich beteiligt waren, führte mit einer Länge von rund 130 Metern vom Keller der Bernauer Straße 78 (Berlin-West) in den Keller der Schönholzer Straße 7 (Berlin-Ost).

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