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Die Fluchttunnel unter der Berliner Mauer

Mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde die Bevölkerung Ost-Berlins über Nacht plötzlich und unvorbereitet von ihren Familien, Partner:innen, Freund:innen, Arbeitsstellen, Studien- oder Schulplätzen in West-Berlin getrennt.

Zahlreiche Menschen versuchten daher, durch selbstgegrabene Tunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen.

In unmittelbarer Nähe zum Tunnelbau-Brennpunkt Bernauer Straße wird die Geschichte der Berliner Fluchttunnel erzählt und ein Blick in den einzigen originalen Fluchttunnel von 1970/71 geboten – neun Meter unter der Oberfläche. Dieser ist durch einen vom Berliner Unterwelten e.V. gebauten rund 30 Meter langen Tunnel erschlossen.

Im Anschluss an die Führung wird Zeitzeuge Burkhart Veigel, einer der erfolgreichsten Fluchthelfer an der Berliner Mauer, den Besucher:innen von einigen seiner Fluchthilfe-Aktionen berichten, speziell von den Tunneln in der Heidelberger Straße, einem zweiten Knotenpunkt von Tunnelgrabungen, von der Kanalisation in der Alten Jakobstraße (Berlin-Kreuzberg) und von seinen Tricktouren mit Pässen und umgebauten Autos.

#mauerbau65

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