Im Zentrum steht eine Leerstelle in der Wahrnehmung ostdeutscher Kunst: Viele Künstler:innen, die in der DDR geboren und sozialisiert wurden oder nach 1989/90 in Ostdeutschland aufgewachsen sind, bleiben bis heute über regionale Kontexte hinaus wenig sichtbar.
Die Ausstellungsreihe UNCOVER wird kontinuierlich um weitere Künstler:innen erweitert und mit Ausstellungen an wechselnden Orten in Ost- und Westdeutschland fortgeführt.
"Mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist die Frage, welche ostdeutschen Künstler:innen in der gesamtdeutschen Kunstgeschichte sichtbar werden, weiterhin offen. UNCOVER setzt hier an und verbindet den historischen Einschnitt von 1989/90 mit gegenwärtigen Fragen von Kanon, Anerkennung und Zugang."
Kerstin Lorenz und Nadja Schütt, Organisatorinnnen der Ausstellung
- Eröffnung: 6. November 2026
- Laufzeit: 7. November – 5. Dezember 2026
- Ort: B-Part Exhibition am Gleisdreieck (hosted by loop – raum für aktuelle kunst), Luckenwalder Str. 6b, Berlin
- Eintritt: frei
- Öffnungszeiten: Mi – Sa, 14 – 18 Uhr
Gesprächsabend: Zwischen den Generationen. Ostdeutsche Künstler:innen im Gespräch
Freitag, 20. November 2026, 18:00 Uhr
Führung mit Kuratorin Nadja Schütt und den Künstler:innen Karin Hunger und Tobia König
Podium, moderiert von Sarah Alberti, Autorin, Journalistin und Kunsthistorikerin, im Gespräch mit Vivien Schlecht, Künstlerin der Ausstellung, sowie einer weiteren bildenden Künstler:in, die derzeit angefragt ist.