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Im Rahmen der Berlin Art Week findet das Transgressive Memory Festival 2026 im silent green Kulturquartier in Berlin-Wedding statt, ausgerichtet von der Körber-Stiftung.

Das Festival schlägt transgressives Gedächtnis sowohl als Methode als auch als Prinzip vor, als Form der Erinnerung, die institutionalisierte Rituale auflöst, die Grenze zwischen Dokumentarfilm und Fiktion auflöst und die Komplizenschaft der Technologie bei der Gestaltung kollektiven Bewusstseins anerkennt.

Indem sie auf Grammatiken des Digitalen, seine Glitches, Schleifen und neue Formen von Archiven und Netzwerken zurückgreifen, gestalten Künstler und Kulturpraktiker die Ästhetik der Erinnerung neu.

Ihre Werke mobilisieren Bild, Code und Klang als aufständische Sprachen, die lineare Zeitlichkeiten aufbrechen und Räume der Vielfaltigkeit, des Widerspruchs und der geisterhaften Rückkehr schaffen.

Hier geht es beim Gedenken nicht mehr um die Bewahrung von Tatsachen, sondern um die Aktivierung der Beziehung zwischen Körpern und Datenbanken, Abwesenheit und Algorithmus, persönlicher Begegnung und öffentlichem Zeugnis.

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