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Georg Büchners Fragment WOYZECK (1837) ist eine wirkliche Tragödie des gewöhnlichen Lebens. Woyzeck, ein armer Soldat, ist der Held des Dramas. Er ist Außenseiter, in einem medizinischen Experiment missbraucht, vom Vorgesetzten verhöhnt, von seiner Frau betrogen, von der Welt ausgestoßen. Das Drama zeigt uns, was einen Menschen dazu bringt, gewalttätig, ja ein Mörder zu werden. Woyzeck ist am Ende Opfer und Täter zugleich.

Büchners Verbundenheit mit den einfachen Leuten erregt Mitleid für seinen Helden und regt zum Nachdenken an. Über dem ganzen Werk liegt der Aufschrei Woyzecks: “Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.”

Inszenierung in Zusammenarbeit mit dem Ensemble

Margarete Biereye

  • Woyzeck: Richard Henschel
  • Marie: Julie Biereye
  • Tambourmajar: Nelson Leon
  • Andres, Käthe, Margret, Handwerker: Zinat Méziat
  • Hauptmann: David Garlick
  • Doktor, Großmutter: Margarete Biereye
  • Marktschreier, Karl: David Johnston
  • Affe, Pferd: Daisy Watkiss
  • Dramaturgie: Margarete Biereye
  • Bühnenbild und Licht: Daisy Watkiss
  • Marionette: Nelson Leon, Daisy Watkiss
  • Musik: David Johnston

Produktion

Ton und Kirschen Wandertheater, Glindow 2025 (D)

Mit freundlicher Unterstützung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (D)

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Zusätzliche Informationen
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August 2026
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