Männlichkeit, Care-Arbeit und Geschlechtergerechtigkeit
Jutta Allmendinger, Emilia Roig, Robert Stadlober u. a. diskutieren am Weltfrauentag beim Symposium „Man Enough to Care“ unter Moderation von Tarik Tesfu zum Thema Männer und Feminismus.
Am Internationalen Frauentag veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Verein Bühnenmütter* e.V. das Symposium „Man Enough to Care“ mit prominenten Stimmen.
Mit Schauspieler und Musiker Robert Stadlober, Star-Soziologin Jutta Allmendinger, Bestsellerautorin Emilia Roig, Autor und HeForShe-Botschafter von UN Women Deutschland Fikri Anıl Altıntaş, Investigativ-Journalist Tobias Ginsburg, Autor und Equal-Care-Initiative Gründer Sascha Verlan, Männerforscher Christoph May u.v.m. sowie Moderator Tarik Tesfu diskutieren führende Stimmen aus Wissenschaft, Kultur und Medien an diesem Tag Männlichkeit, Care-Arbeit und Geschlechtergerechtigkeit.
Im Mittelpunkt des Symposiums steht die Frage, welche Verantwortung Männer beim Abbau patriarchaler Strukturen tragen – und was sie durch Gleichstellung gewinnen.
Politisch gilt Geschlechtergerechtigkeit seit Jahren als Ziel, gesellschaftlich jedoch prägen die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit, antifeministische Diskurse und rigide Männlichkeitsnormen den Alltag.
„Man Enough to Care“ setzt hier an und versteht Care nicht nur als private Sorgearbeit, sondern als gesellschaftliche und politische Haltung.
In Keynotes, Panels, Workshops und partizipativen Formaten kommen Expert*innen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Medien und Kultur zusammen. Das Symposium lädt dazu ein, zuzuhören, Verantwortung zu reflektieren und aktiv an einem gesellschaftlichen Strukturwandel mitzuwirken.
Den künstlerischen Abschluss des Tages gestaltet Schauspieler und Sänger Robert Stadlober mit einem eigens für diesen Tag zusammengestellten musikalisch-literarischen Beitrag aus seinem Kurt-Tucholsky-Programm.
Die ausgewählten Texte und Songs hat Stadlober gezielt entlang des Themas „Man Enough to Care“ und des 8. März als Aktionstag für Gleichberechtigung kuratiert und verbindet darin Literatur, Musik und politische Haltung.
Stadlober ist bereits zur Eröffnung des Symposiums Teil der Panel-Diskussion. Sein aktueller Kinofilm „Vier minus drei“ feiert dieses Jahr Premiere auf der 76. Berlinaleund startet am 6. März in den österreichischen Kinos, im April ist Kinostart in Deutschland.
- Eintritt: kostenfrei
Anmeldung
Livestream: Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich
- Das Symposium ist offen für Menschen aller Geschlechter und Generationen.
- Kinder sind willkommen; vor Ort gibt es Betreuungsangebote.
- Für die Veranstaltung gilt eine Antidiskriminierungsklausel.
Zusätzliche Informationen
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März 2026
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