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Somatic Shrines for Crip Times ist eine immersive Ausstellung in Form eines Schreins, der die Lebenserfahrungen von Menschen mit Behinderungen würdigt. Das Projekt schafft eine ästhetische und emotionale Sprache dafür, wie sich Behinderung anfühlt, und macht dies durch digitale Avatare, Performance und Gesundheitsaktivismus sichtbar.


Die Ausstellung zeigt Avatare, die aus den Erfahrungen der mitwirkenden Darsteller:innen mit Behinderung außerhalb rein medizinischer Kontexte entwickelt wurden.

Diese Avatare erscheinen als großformatige Drucke, digital projizierte Bilder und Videos, die ihre Entstehung dokumentieren. Die Avatare schlagen eine spekulative Möglichkeit vor, das Wissen über Behinderung über die Zeit hinweg und zwischen Menschen weiterzugeben, und laden das Publikum gleichzeitig dazu ein, sich mit Aspekten der Gesundheit und gelebter Erfahrung auseinanderzusetzen, denen im öffentlichen Leben oft wenig Raum eingeräumt wird.


Der Prozess ist darauf ausgelegt, die Teilhabe für Menschen mit Behinderung zugänglicher zu machen und gleichzeitig subtilen Emotionen und Sinneserfahrungen Rechnung zu tragen, die durch gelebte Erfahrungen geprägt sind. Elemente der Arbeit entstehen durch barriereorientierte Praktiken, darunter eine auf Behinderungserfahrungen basierende Choreografie, das Tragen von Masken und COVID-Tests.

Die Ausstellung ist ein Fenster, um Realitäten zu teilen, die gesellschaftlich unsichtbar bleiben, aber tief im Innersten spürbar, lebendig und direkt unter der Oberfläche vorhanden sind.

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Oktober 2026
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