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silent green präsentiert

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe 2025 freut sich das silent green, das silent green Open Lab fortzusetzen – ein Format für Berliner Musiker:innen und Performance-Künstler:innen, die ihre ersten Schritte auf die Bühne wagen.

Gregory Pearce

Gregory Pearce ist ein experimenteller Musiker aus Aotearoa (Neuseeland), der in Berlin lebt. In seiner Arbeit verbindet er Improvisation, Gitarre, collageartige Sampling-Techniken und minimalistisches Songwriting, um abstrakte und zugleich intime Aufnahmen sowie Live-Performances zu schaffen. Seine jüngste Veröffentlichung Blue List erforscht einen Prozess, bei dem die rohen Eigenschaften akustischer Klänge eingefangen und hervorgehoben werden, um sie anschließend in abstrakte Kompositionen umzuwandeln.

gega.fisk

gega.fisk bedeutet auf Eritreisch „falsch“ und auf Schwedisch „Fisch“. Die Bedeutung des Namens fasst das Gefühl zusammen, ein*e Außenseiter*in zu sein und sich im eigenen Umfeld fehl am Platz zu fühlen. Gleichzeitig sind Gega und Fisk die Namen der beiden Künstler*innen, die gemeinsam ihre persönlichen Erfahrungen als Ausdruck ihrer eigenen Realität teilen – übersetzt in Musik und sozialkritische Poesie. Ihre Arbeit vermittelt eine rohe Botschaft von Trauma, Wut und Heilung und kommentiert die alltäglichen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Getragen von basslastigen Klängen entfalten sich emotionale Reisen durch ungewöhnliche Klanglandschaften und unregelmäßige Rhythmen.

Ihr Debütalbum Bass Driven Poetry wurde im März in Eigenregie digital veröffentlicht.

fisk ist eine genreübergreifende DJ, Veranstalterin, Soundingenieurin und Künstlerin, die sich seit fast einem Jahrzehnt in der Club- und Bassmusikszene bewegt. Ausgehend von selbst aufgenommenen Samples, zerlegt, bearbeitet und resampelt sie ihr Material, um vielschichtige, tiefenbetonte Klangkonstruktionen zu schaffen. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Ausstellungsraum und Bühne und verbindet Aktivismus mit künstlerischem Ausdruck, fest verwurzelt in der DIY-Kultur.

GEGA wurde aus dem Roten Meer gespült und verlor sich in einem Labyrinth aus Worten und Definitionen. Die Auseinandersetzung mit dem Gefühl des „Falschseins“ führt zu Ausbrüchen von Rhythmus, Stimme und Poesie. Durch diese Ausdrucksformen findet GEGA selbstbestimmte Wege der Bewegung und Positionierung in unserer Welt.

Dienstag, 14. Juli

silent green Kuppelhalle

Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr

Eintritt frei

Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Die Kuppelhalle und das MARS | Küche & Bar (inklusive Kubus 1-3) sind über den Innenhof des silent green barrierefrei zugänglich. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.

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