Gezeigt werden experimentelle Kurzfilme von Germaine Dulac, Maya Deren und Michael Snow sowie Jean-Luc Godards Science-Fiction-Film Alphaville (1965).
Licht wirkt in diesen Filmen als ästhetisches, strukturelles und rhythmisches Prinzip, das die Wahrnehmung des Alltäglichen verschiebt: Objekte lösen sich von ihrer Gebrauchsfunktion, gewohnte Verhältnisse von Licht und Schatten kehren sich um, Variationen von Helligkeit und Bewegung erzeugen Formen, die sich einer eindeutigen Festlegung entziehen.
In Godards Alphaville verdichtet sich dies im städtischen Raum: Künstliches Licht und harte Kontraste fragmentieren das nächtliche Paris zu geometrischen Mustern und erzeugen dabei zuweilen eine Atmosphäre, in der technologische Kontrolle, Entfremdung und emotionale Distanz anklingen.
PROGRAMM
19 Uhr – Kurzfilme von Germaine Dulac, Maya Deren und Michael Snow
19.30 Uhr – Jean-Luc Godard, Alphaville (1965), 99 Min.
Eintritt: 9 Euro / 6 Euro (ermäßigt). Das Ticket beinhaltet den Eintritt zur Ausstellung – diese ist bis 19 Uhr geöffnet.
Das Café ist bis 20 Uhr geöffnet.
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