Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. 1915 in der Berliner Sturm-Galerie als „Schwedische Expressionisten“ gefeiert, sind die Gemälde und Zeichnungen von Künstler*innen wie Sigrid Hjertén oder Isaac Grünewald heute in Deutschland nur wenigen bekannt. Dies möchte die Ausstellung ändern.
Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Die Ausstellung möchte sowohl das gemeinsame Bestreben der Gruppen veranschaulichen, als auch den vielfältigen und eigenständigen künstlerischen Entwicklungen der beteiligten Künstler:innen nachgehen.
Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm, denn es handelt sich um den zweiten Teil des wichtigen und zukunftsweisenden Kooperationsprojekts in dem die beiden Museen ihre Sammlungen tauschen. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm.