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Rigoletto
Rigoletto © Iko Freese / drama-berlin.de

Rigoletto

Giuseppe Verdi

»A comic opera that goes horribly wrong.« – Wie Schachtelteufel springen die Protagonisten von Verdis Oper in Barrie Koskys Inszenierung immer wieder aus Kisten, Schränken oder dem Bühnenboden. Die Clownsmaske bekommt etwas Bedrohliches, wird zum Fluch, der den Narren unentrinnbar verfolgt, auch kompositorisch ...

Tickets

Adresse

Komische Oper Berlin

Behrenstraße 55 10117  Berlin


Die musikalische Signatur für den auf Rigoletto lastenden Fluch durchzieht die gesamte Partitur – von den ersten Tönen des Vorspiels bis zu Rigolettos letztem, verzweifelten Aufschrei: »Ah, la maledizione!«. »Als ein Alptraum geplant, wächst sich die Inszenierung, durchschossen von Clownerien aller Art, zu einem Abenteuer des Musiktheaters sondergleichen aus.« [BERLINER MORGENPOST] Rigoletto, Verdis sechzehnte Oper, entstand 1851. Barrie Kosky entspinnt in seiner Insze­nierung aus dem Jahr 2009 einen fantastischen Albtraum rund um Rigoletto und seine Tochter Gilda. Rigoletto ist Hofnarr am Hof des Herzogs von Mantova, eines zügellosen Frauen­verführers. Seine geliebte Tochter verbirgt er vor der kaum weniger dekadenten Hofgesell­schaft. Er selbst ist ein böser Clown, gehasst und gefürchtet, weil er mit seinem Sarkasmus und Zynismus alles und jeden der Lächerlichkeit preisgibt. Die Höflinge sinnen auf Rache: Sie halten Gilda, die Rigoletto fast vollständig isoliert von einer Amme aufziehen lässt, um sie vor der Welt zu schützen, für seine heimliche Geliebte und wollen sich für die bösen Späße des Hofnarren rächen, indem sie Gilda entführen. Die hat kurz zuvor bei einem seltenen Ausflug außerhalb ihres Gefängnisses hat sie einen jungen Studenten kennengelernt und ihr Herz verloren. Doch der Student entpuppt sich als der Herzog im Inkognito, der darauf sinnt, mit ihr seine nächste Eroberung zu machen – und fallen zu lassen. Das Entführungsopfer landet schließlich beim Verführer. Rigoletto sinnt auf Rache und die Katastrophe schreitet voran …

Libretto by Francesco Maria Piave

2h (ohne Pause)

TicketsVeranstaltungskalender

Teilnehmende Künstler
Ainārs Rubiķis (Musikalische Leitung)
Barrie Kosky (Inszenierung)
Alice Babidge (Bühnenbild und Kostüme)
Ingo Gerlach (Dramaturgie)
David Cavelius (Chöre)
Franck Evin (Licht)
Rafael Rojas (Il Duca Di Mantova)
Nikoloz Lagvilava (Rigoletto)
Hera Hyesang Park (Gilda)
Tijl Faveyts (Sparafucile/Monterone)
Changdai Park (IL CONTE DI CEPRANO/UN USCIERE DI CORTE)
Maria Fiselier (La Contessa Di Ceprano/Maddalena/Giovanna/Paggio)
Dániel Foki (Marullo)
Alexander Fedorov (Borsa)
Axel Lindner (Un mago (Zauberkünstler))

Hier finden Sie weitere Informationen

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