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Rami Kleinstein gehört seit den 1980er-Jahren zu den prägenden Stimmen der israelischen Popmusik. Mit Klavier, Stimme und emotionaler Direktheit erzählt er von Liebe, Verlust, Hoffnung und Neuanfang.

Der in New York geborene und in Israel aufgewachsene Pianist erhielt Klavierunterricht bei den Eltern von Daniel Barenboim. Heute verbindet er klassisches Handwerk mit emotionaler Direktheit. Seine von Klavier und Stimme getragenen Songs erreichen mit ihrer Intensität und Melodieverliebtheit ein breites internationales Publikum.

Große Bekanntheit erlangte Kleinstein durch seine enge Zusammenarbeit mit der Sängerin Rita Farouz, seiner damaligen Partnerin. Er schrieb und produzierte viele ihrer erfolgreichsten Songs, darunter „Shara Barchovot“, mit dem sie Israel 1990 beim Eurovision Song Contest in Zagreb vertrat. Seit 1986 veröffentlichte er zahlreiche Alben – ausschließlich mit hebräischen Texten.

Mit „תפוחים ותמרים“ („Tapuach ve Tmarim“) schuf Rami Kleinstein 1995 einen zeitlosen Klassiker, der bis heute regelmäßig im Radio gespielt wird und auch bei festlichen Anlässen für eine warme, positive Atmosphäre sorgt. Im Mittelpunkt des Songs steht eine Frau, die nach einer enttäuschten Liebe zunächst Verletzung und Einsamkeit erlebt. Erst die kleinen Dinge des Alltags – symbolisiert durch die titelgebenden „Äpfel und Datteln“ – führen sie Schritt für Schritt zurück zu Hoffnung, Selbstvertrauen und Lebensfreude. So entwickelt sich das Lied von einer Ballade über Verlust zu einem leisen Plädoyer für Zuversicht und Selbstbehauptung.

Persönlicher und nachdenklicher fallen viele seiner jüngeren Lieder aus, darunter „חכי עם הדמעות“ („Wait With the Tears“, 2024) und „מחר חדש“ („Machar Chadash“ – „Tomorrow Is New“, 2025). Sie sind teilweise von der Verarbeitung der Ereignisse nach dem 7. Oktober 2023 geprägt.

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Jüdische Kulturtage zu Berlin
Termine
November 2026
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