Von Friedrich Wolf
Langsam aber deutlich bestimmen politische Auseinandersetzungen, Ausgrenzung und schließlich Gewalt seinen Alltag in der Klinik und in seinem Zuhause. Doch Mamlock hält an der Überzeugung fest, dass sich Wissenschaft, Vernunft und Anstand durchsetzen.
Mamlock, seine Familie und seine Kolleginnen und Kollegen erleben die Machtübernahme der Nazis. Polarisierung entfernt sie voneinander, Vertrauen weicht der zwischenmenschlichen Entfremdung, Opportunismus tritt an die Stelle von Solidarität. Während wenige zum Widerstand aufrufen und andere sich beugen, versucht Mamlock, sich mit den neuen Verhältnissen zu arrangieren. Bis ihn die Realität einholt ...
Mehr als neunzig Jahre nach seiner Entstehung 1933 hat das Drama von Friedrich Wolf nichts von seiner Dringlichkeit verloren. In einer Zeit, in der antisemitische, rassistische und nationalistische Stimmen wieder lauter werden, erinnert Professor Mamlock daran, wohin Ausgrenzung und Menschenverachtung führen können, wenn sie Gleichgültigkeit und Verängstigung begegnen.
Das Stück erzählt von politischer Blindheit und persönlicher Verantwortung, von Angst und Selbsttäuschung – aber auch von der Möglichkeit, die eigene Haltung, das eigene Handeln und den eigenen Mut zu überprüfen und Verantwortung zu übernehmen.
Das Stück thematisiert die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933. Daher agieren auf der Bühne auch Figuren, die sich der rassistischen und menschenverachtenden Sprache der Faschisten bedienen. aToc stellt sich geschlossen gegen Faschismus und Fremdenfeindlichkeit.
Das Thema Suizid kommt im Stück vor.
Tickets HIER
Zusätzliche Informationen
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
|
2
|
3
|
4
| |||
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|
31
|