Journalistin und Autorin Alice Hasters beschreibt in ihren Büchern, wie Verletzlichkeit gesellschaftlich verhandelt, abgewertet oder instrumentalisiert wird – und wie eng das mit dem Erstarken von Härte und Autoritarismus zusammenhängt. Ihre Frage ist nicht nur, wie man Krisen benennt, sondern was auf der anderen Seite von Verhärtung möglich bleibt: Welche Kraft liegt in Verbundenheit und Verletzlichkeit, wenn beides gesellschaftlich verachtet wird?
Im Gespräch fragen Şeyda Kurt und Alice Hasters: Was bedeutet Durchhaltevermögen, wenn Sicherheiten zerbrechen? Wie sieht Widerstand aus, der nicht auf Sieg, sondern auf Standhalten setzt – und wie wird aus geteiltem Herzschmerz eine Kraft, die trägt?
Den Abend beschließen D-Dur Dykes* – queerer Chorgesang zwischen Community und großer Bühne.
IN ENGLISCHER SPRACHE
Zusätzliche Informationen
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