Cinema Surreal
Peter Engelhardt, Künstlername »Peng«, ist ein renommierter Designer, der sich als Künstler versteht. Er sammelt Dinge des Alltags, die er überall findet und die für ihn besondere Bedeutung gewinnen. Über 30. 000 Objekte hatte er gesammelt. Aber wohin damit?
»Ist das Kunst oder kann das weg?«
Dieser Spruch stammt aus einer vergangenen Zeit, in die Joseph Beuys hineinlebte, als er Stoffe wie Filz oder Fett zur Kunst erklärte, wenn er sie in Händen gehabt hatte. Und warum nicht?!Peter Engelhardt sammelt alles, kauft es, wenn er muss, und die Aufgabe ist groß. Rief eben noch das Inkassobüro an, kauft er im nächsten Moment auf dem Flohmarkt vom letzten Groschen eine 50 Jahre alte Schaufensterpuppe. Aber wohin mit all den kostbaren Resten einer Gesellschaft?
»Die vorerst letzte Station: eine marode Industriebrache in der Nähe von Bingen, Regenwasser und Diebstahl die größten Feinde. So wurde der Erhalt der Sammlung – oder besser: der Kampf gegen ihre Zerstörung – im alten Bergwerk von Waldalgesheim zur Lebensaufgabe des inzwischen 78-Jährigen« (aus dem Pressetext).
Der Dokumentarfilm Peng. Von Augenblick und Ewigkeit erzählt von diesem ungewöhnlichen Künstler. Und »wenn am Ende des Films seine älteste und beste Freundin Monique all die vielen Fragen, die sich aufgebaut haben, beantwortet, steht der Betrachter lächelnd vor seinen eigenen (Vor-)Urteilen und wirft sie … über Bord« (aus dem Pressetext).
- Hartmut Seifert und Katja Schupp, D 2025, Dokumentarfilm, 108’, DF
Peng und die Regisseurin des Films sind nach dem Film zur Diskussion anwesend.
- Eintritt und Teilnahme kostenfrei.
- Keine Anmeldung erforderlich.
#MuseumsviertelCharlottenbur
Zusätzliche Informationen
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