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Archiv | Präsentation | Lesung

In einer szenischen Lesung von Mitgliedern des Berliner Ensembles werden herausragende Inszenierungen lebendig. Grundlage sind die reichhaltigen Quellen aus dem Theaterarchiv. Was einmal über die Bretter ging, geht nie ganz verloren. Denn das Theater, flüchtigste aller Künste, lebt in den Archiven weiter.



Die bahnbrechenden Experimente auf der Bühne Bertolt Brechts wurden mit allen verfügbaren Mitteln festgehalten: auf Filmrollen und Fotografien, aber auch in Probenbüchern, Abendberichten, Kommentaren und Kritiken findet man die Spuren intensiver, schöpferischer Theaterpraxis, vom Manuskript über die Probenarbeit bis zur Nachbereitung jeder einzelnen Aufführung.


Anhand dieser Schätze erwecken Constanze Becker, Mitglied der Akademie der Künste und des heutigen Berliner Ensembles, und Gabriel Schneider, Mitglied des heutigen Berliner Ensembles, große Inszenierungen aus dessen Vergangenheit, von Mutter Courage (1949) bis Hauptmann von Köpenick (1989), wieder zum Leben.


Die szenische Lesung basiert auf den „Logbüchern“ des Berliner Ensembles, die alle Vorstellungen und Proben des Theaters dokumentieren.

Dank des vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) getragenen Sonderprogramms zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts konnten diese besonderen Quellen zur Theatergeschichte konservatorisch gesichert werden.



Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK), im Rahmen der 3. KEK-Jahrestagung



  • Mit Werner Heegewaldt, Ursula Hartwieg (Begrüßung), Marieluise Nordahl (Vortrag), Constanze Becker, Gabriel Schneider (szenische Lesung)

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