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Die LOOCK Gallery zeigt die Ausstellung „The Noise of the Sun“, in der die neuesten Arbeiten von Natalia Stachon präsentiert werden. Für diese Serie hat Stachon mit der traditionellen Mezzotinto-Technik gearbeitet.


Bei diesem Verfahren wird eine Kupferplatte vollständig aufgeraut, wodurch beim Druck eine tiefschwarze Oberfläche entsteht. Anschließend wird die Oberfläche poliert, wodurch Zeichnungen aus dem Schwarz hervortreten und durch die Tonwertpalette der Technik ein Gefühl von Tiefe und Plastizität entsteht. Die anschließende Veredelung der Kupferplatten mit Stahl verändert die Farbe ihrer Oberflächen und offenbart eine neue ästhetische Qualität: Die Zeichnungen auf den Platten sind nur unter bestimmten Bedingungen wahrnehmbar.

Erst durch den gezielten Lichteinfall und die Bewegung des Betrachters werden die Motive sichtbar. Sie tauchen auf und verschwinden wieder, verschieben sich je nach Blickwinkel und erzeugen einen fast filmischen Effekt.


Ungewöhnlicherweise stehen in „The Noise of the Sun“ die Metallplatten selbst als eigenständige Kunstobjekte im Mittelpunkt. Nur eine kleine, limitierte Anzahl von Drucken wird die Serie als Portfolio begleiten. Die Arbeiten richten den Blick auf die Spuren, die menschliches Handeln in Landschaften hinterlässt – auf subtile Verschiebungen ebenso wie auf tiefgreifende Veränderungen. Aus diesen Beobachtungen entsteht ein facettenreiches Bild zeitgenössischer Landschaften, das die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur heraufbeschwört. Hier existieren ein Gefühl der Schönheit und ein Gefühl des Verlusts Seite an Seite.


Stachons Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter: Stiftung Reinbeckhallen/Berlin, Galerie Parterre (2025), 4. Biennale für Industriekunst/Labin, Kunstverein Springhornhof/Neuenkirchen (2023), ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe (2019); Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin (2016/17); Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl (2016); CSW Zentrum für zeitgenössische Kunst, Toruń/PL (2016); BWA Museum für zeitgenössische Kunst, Katowice/PL (2015); n.b.k. Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (2015); Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt (2014); Daimler Contemporary, Berlin (2020/2013/2010); Bundeskunsthalle, Bonn (2013); Haus am Waldsee, Berlin (2012); Haus Konstruktiv, Zürich (2011/2010); Tate Modern, London (2010).




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Mi – Sa | 12 – 18 Uhr

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