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In dieser Veranstaltung treffen persönliche Geschichten und gesellschaftspolitische Analyse aufeinander.



Der Musiker und Autor Yuriy Gurzhy sowie die Kulturaktivistin und Kuratorin Eva Yakubovska geben Einblicke in ihre eigenen Migrations- und Fluchterfahrungen und setzen diese in Beziehung zu den Schicksalen vieler Ukrainer:innen der Gegenwart. Gemeinsam beleuchten sie die Rolle Russlands als Hauptverursacher der jüngsten Emigrationswelle aus der Ukraine und knüpfen dabei an zentrale Themen der aktuellen Ausstellung an.


Neben den politischen und historischen Aspekten geht es auch um das Leben in der Diaspora:

Wie prägen Musik, Kunst und Aktivismus die ukrainische Gemeinschaft im Exil? Welche Formen des kulturellen Widerstands entstehen? Die beiden Gesprächspartner:innen verbinden persönliche Perspektiven mit künstlerischen und gesellschaftlichen Reflexionen.


Yuriy Gurzhy - Geboren in Charkiw, lebt in Berlin. Musiker, DJ, Produzent, Komponist für Theater und Film sowie Autor. Er ist Gründungsmitglied der Bands RotFront, Shtetl Superstars und The Disorientalists. Herausgeber mehrerer Kompilationen, darunter „Russendisko Hits“ (2003) und „Shtetl Superstars“ (2006). Seine Arbeit verbindet Musik, Erzählung und Geschichtsbewusstsein.

Eva Yakubovska - Kulturaktivistin, Journalistin und Kuratorin, lebt in Berlin. Vorstandsmitglied von Vitsche e. V., einer Organisation zur Förderung ukrainischer Kultur, zur Bekämpfung von Desinformation und für kulturelle Diplomatie. Kuratorin u. a. für das Pilecki-Institut Berlin. Beteiligung an internationalen Projekten wie „Café Kyiv“. Thematische Schwerpunkte sind kulturelles Erinnern, ukrainische Historiographie und postkoloniale Perspektiven.
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