Du gehst hinein, wann du willst, und wieder hinaus, wann du willst; wann und wie lange du Zeug:in wirst, entscheidest du selbst. Die Box besteht aus zwei Teilen. Wer den Teil Coming In betritt, hört einen Monolog, den der/die Performer:in eins zu eins vorträgt.
Wer den Teil Coming Out betritt, ist nicht der/die Zuhörende, sondern der/: Hier kann man seine eigene Geschichte, seine Erfahrung, alles, was man erzählen möchte, anonym und laut zurücklassen. Niemand sieht dein Gesicht, niemand fragt nach deinem Namen.
Die beiden Teile nähren sich gegenseitig. Die Geschichten, die im Coming Out-Raum anonym hinterlassen werden, werden auf der Coming In-Seite vomvon der Performerin erneut erzählt und auf die Bühne getragen. So wird das, was eine Person erzählt hat, zum Monolog, den eine andere hört.
Die Fragen im Zentrum dieses Festivals — der Unterschied zwischen Sichtbarmachen und Beistehen, der Raum, den das Benennen zugleich öffnet und schließt — kommen hier auf einer persönlichen und konkreten Ebene an: Wem gehört eine Geschichte, wenn sie sich von ihrem Ursprung löst?
- Sprache: Englisch
Zusätzliche Informationen
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