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„…und sie sagte plötzlich aus dem Nichts: 'Es ist diese radikale Emotionalität.' Sie sagte es nach etwa einer Stunde Konzert und hatte damit die Udo-Jürgens-Formel gefunden. Udo Jürgens als völlig gelebte Gegenwart. Das große Ja.“ Andreas Maier „Mein Jahr ohne Udo Jürgens“

Im Jahre 2014 verstarb Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren. Der Autor Andreas Maier nahm dies zum Anlass, eine hintersinnige und humorvolle Reflektion in Kolumnenform zu schreiben, in der er zu ergründen versucht, worin die Leerstelle besteht, die Udo Jürgens‘ Tod hinterlassen hat.

Von „Merci Chérie“ bis „Es wird Nacht, Señorita“ ergründet Maier das Geheimnis der Jürgens’schen Emotionalität und entwirft im Vorbeigehen ein Generationenbild.

Die Lieder von Udo Jürgens sind ein wesentlicher Bestandteil von Patrick Wengenroths Theaterarbeit. Durch die kurzweilige szenische Lesung aus dem Buch und die konzertante Performance über das Phänomen Udo Jürgens führt er als Conférencier:

Im Smoking und im weißen Frotteebademantel, mit Klavier und Stimme, lotet er aus, was von Jürgens’ Erbe heute noch trägt und uns bewegt.

Musikalisch von Matze Kloppe und szenisch von Georg Scharegg begleitet, tritt eine Formation aus den Gründungstagen des TD Berlin nach langer Zeit wieder zusammen auf die Bühne. Während bloße Nostalgie-Formate wie „Udo Jürgens forever“ und „Die Udo Jürgens Story“ auch heute noch landauf landab die Stadthallen füllen, recycelt das Trio zum Saisonauftakt ein über zehn Jahre hervorragend gereiftes Ad-Hoc-Showformat im hautnahen Rahmen des TD.

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