Jewish Mitte Berlin
Wie sah der Alltag im Scheunenviertel aus? Wo wohnte die berühmte Dichterin Mascha Kaléko in diesem Viertel? Welche Synagogen und jüdischen religiösen Einrichtungen gab es in Berlin-Mitte? Warum kam es bereits zehn Jahre vor der NS-Diktatur zu einem Pogrom im Herzen Berlins? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie bei diesen Führungen!
Mascha Kaléko hat die ebenso unbeschwerte wie melancholische Atmosphäre des Berlins der 1920er Jahre wie kaum eine andere in ihren Gedichten verewigt. Weniger bekannt ist, dass sie ihre ersten Berliner Jahre im Scheunenviertel verbrachte. Kaléko kam 1918 als Kind mit ihrer Familie nach Berlin; sie waren – wie viele andere Juden aus Ost- und Mitteleuropa – vor der Gewalt des Ersten Weltkriegs geflohen. Sie besuchte hier die Jüdische Mädchenschule und arbeitete später in jüdischen Fürsorgeeinrichtungen der näheren Umgebung. Dieser Rundgang zeigt Orte und Menschen, die diese Lebensphase prägten.
- 6. September | 15:00 Uhr
- Stadtrundgang / Führung
- Treffpunkt: Vor der Neuen Synagoge Berlin
- Anmeldung erforderlich!
AUF ENGLISCH
Zusätzliche Informationen
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