Wie Bilder im Netz verlocken
Im Fokus stehen Bilder, die als Mittel der Kommunikation, Kritik oder Humor fungieren und unsere soziale, kulturelle und politische Realität prägen.
Zwischen Social-Media-Feeds, Dating-App-Profilen, Memes, Emojis sowie algorithmisch erzeugten Bildern entfaltet die Ausstellung ein vielschichtiges Panorama gegenwärtiger Bildpraktiken.
Die Arbeiten legen die komplexen Mechanismen digitaler Verführung offen und zeigen, wie Aufmerksamkeit gelenkt, Emotionen erzeugt und Bedeutungen verschoben werden.
Durch die Gegenüberstellung unterschiedlicher medialer Strategien sowie einer Inszenierung, die sich zwischen Überwältigung und Reflexion bewegt, macht die Ausstellung erfahrbar, wie Bilder unsere Wahrnehmung formen und zugleich Räume für Kritik und Gegenbilder eröffnen.
Mit Arbeiten von Zoé Aubry, Sara Bezovšek, Viktoria Binschtok, Sara Cwynar, Éamonn Freel x Lynski, Dina Kelberman, Michael Mandiberg, Joiri Minaya, Simone C Niquille, Jon Rafman, Jenny Rova, Hito Steyerl, Noura Tafeche und Ellie Wyatt.