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Die Gruppenausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 zeigt künstlerische Perspektiven auf Migration, Arbeit und Leben in jenem Bezirk, in dem auch der Gropius Bau liegt. Im Mittelpunkt stehen Werke von Künstler:innen, die in den 1970er und 1980er Jahren durch Stipendien, zum Studieren, aus politischen, ökonomischen oder familiären Gründen nach West-Berlin kamen.


Rund 130 Arbeiten – darunter auch Neuproduktionen von zeitgenössischen Künstler:innen – greifen zentrale Erfahrungen der sogenannten Gastarbeiter*innen und nachfolgender Generationen auf.


Anhand von ausgewählten Werken zeichnet die kuratorische Führung nach, wie sich Künstler:innen mit Migration und Exil, Rassismuserfahrungen, Wohnungsnot sowie die Lebensbedingungen sogenannter Gastarbeiter:innen auf unterschiedliche Weise auseinandersetzen.


Die gezeigten Arbeiten erzählen auch von Widerstand und Selbstermächtigung, Solidarität und Gemeinschaft und machen Kreuzberg als künstlerischen Möglichkeitsraum.


Patrizia Dander ist stellvertretende kuratorische Direktorin des Gropius Bau und Co-Kuratorin der Ausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960.



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