Erinnerungsort Kolonialismus. Call & Response mit Alice Hasters und Khuê Phạm
09.11.
Wie kann ein zentraler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Kolonialismus und seinen Kontinuitäten gestaltet werden? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt eines Keynote-Dialogs von Alice Hasters und Khuê Phạm im Prater an der Kastanienallee.
Die Veranstaltung reflektiert das Erinnerungskonzept Kolonialismus (2025), das von Akteur*innen der Berliner Zivilgesellschaft auf den Weg gebracht wurde. Es vereint aktivistische, wissenschaftliche und künstlerische Positionen und zeigt Leitlinien zur Auseinandersetzung mit und Erinnerung an die lange verdrängte Kolonialgeschichte Berlins auf.
Nach einer Einführung des Literaturwissenschaftlers und Kurators Ibou Diop greifen Alice Hasters und Khuê Phạm Fragen zu Formen, Praktiken und Politiken des Erinnerns auf und bringen sie miteinander ins Gespräch. Im Anschluss wird der Austausch mit den Gästen fortgesetzt.
Der Keynote-Dialog bildet den Auftakt zur Veranstaltung Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort., die am 13. November in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz stattfindet.
in Kooperation mit Kolonialismus erinnern
Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort
13.11.
Wie kann ein zentraler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Kolonialismus und seinen Kontinuitäten in Berlin gestaltet werden? Was erfordert die Umsetzung im heutigen Berlin?
Als Schauplatz der Berliner Afrikakonferenz (1884/85) und koloniale Metropole des deutschen Kaiserreichs ist die Stadt von Spuren und Kontinuitäten kolonialer Geschichte geprägt und trägt somit eine besondere politische Verantwortung.
Vor diesem Hintergrund bringt die Veranstaltung Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst, Architektur, Aktivismus und erinnerungspolitischer Praxis zusammen, um die inhaltlichen und räumlichen Grundlagen des künftigen zentralen Lern- und Erinnerungsort Kolonialismus sowie die Strukturen, Kooperationen und Netzwerke, die ihn langfristig tragen können, mit einem breiten Publikum zu teilen. Den Abend rahmen künstlerische Beiträge von Ibrahima Niassy aka Pisco und Nathalie Vairac.
Nathalie Vairac liest aus Felwine Sarrs Traces – A Speech to African Nations. In dem 2021 erschienenen lyrischen Monolog wendet sich der senegalesische Ökonom, Philosoph und Schriftsteller Felwine Sarr an die jungen Generationen des afrikanischen Kontinents und ermutigt sie, eine selbstbestimmte Zukunft zu entwerfen.
Erstmals wird der Text von der Künstlerin und Schauspielerin Nathalie Vairac vorgetragen und in deutscher Sprache übertitelt. Felwine Sarr hat für diese Premiere ein neues Vorwort verfasst.
in Kooperation mit Kolonialismus erinnern
Zusätzliche Informationen
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