Öffentliche Führung I 29.10.26
Die Gewächshäuser geben einen kleinen Eindruck von der enormen Pflanzenvielfalt der Tropen und Subtropen.
Nirgendwo sonst kommen so viele Arten wie im Amazonasgebiet vor. Trotzdem wird bis in die Gegenwart Regenwald für landwirtschaftliche Flächen abgeholzt. Was hat dies mit Kolonialismus zu tun?
Plantagenwirtschaft brachte den europäischen Kolonialmächten Reichtum, doch in den Kolonien musste Biodiversität den Monokulturen weichen.
In der Führung wird auch darauf eingegangen, wie die Entwicklung der Plantagen nach dem formalen Ende des Kolonialismus verlief und welche Folgen die monokulturelle Landwirtschaft für die Biodiversität und für das Klima bis heute hat.
- Teilnehmer:innenzahl: max. 20 Personen
- Zielgruppe: Erwachsene (empfohlen ab 16 Jahre)
- Teilnahmegebühren: pro Person 6 Euro (zzgl. Eintritt)
- Anmeldung: erforderlich
- Treffpunkt: Besuchszentrum, Eingang Königin-Luise-Platz
- Referentin: Rita Trautmann & in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Zusätzliche Informationen
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