Es wird an eine Künstlerin erinnert, deren Blick auf die Welt von tiefer Empathie und sozialer Wachheit geprägt war.
Doch Leben und Zeit von Käthe Kollwitz lassen sich nicht allein über Zeichnung und Druckgrafik erschließen. Auch das Kino der 1920er- und frühen 1930er-Jahre erzählt von den Umbrüchen, Hoffnungen und Spannungen, die sie umgaben.
Im Rahmen unserer aktuellen Sonderausstellung "Käthe Kollwitz und das Theater" lädt das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek und dem Bundesplatz-Kino zu einem besonderen cineastischen Wochenende ein: Unter dem Titel „Käthe Kollwitz geht ins Kino“ zeigen wir am 25. und 26. April 2026 im Bundesplatz-Kino vier Filme, die Käthe Kollwitz nachweislich kannte und schätzte.
Das Programm eröffnet eine neue Perspektive auf die Künstlerin – als aufmerksame Zeitzeugin auch des frühen Kinos.
Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Film und Person.
Mit Ich glaub’ nie mehr an eine Frau (1930), Panzerkreuzer Potemkin (1925), Das Blumenwunder (1926) und Der Weg ins Leben (1931) versammelt das Filmprogramm Werke, die diese Epoche auf unterschiedliche Weise spiegeln. Zwei dieser Filme tragen zudem eine besondere persönliche Spur: In ihnen ist Maria Matray zu sehen, eine Nichte von Käthe Kollwitz.
So eröffnen die Filme nicht nur einen historischen Kontext, sondern auch eine überraschend unmittelbare Nähe – zwischen künstlerischem Schaffen, familiären Verbindungen und den bewegten Bildern einer Zeit, die auch Kollwitz geprägt haben. Wir laden dazu ein, diese Verbindungen neu zu entdecken: in der Ausstellung, im Filmprogramm und im bewussten Sehen.
Zu jeder Vorstellung gibt es eine kurze Einführung von Dr. Annette Seeler, Gastkuratorin der Sonderausstellung im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin.
Zusätzliche Informationen
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
| ||
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|