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Dokumentartheater mit dem Recherche-Theaterkollektiv Vajswerk

Aus Anlass des 85. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion zeigt das Museum Berlin-Karlshorst am 13. und 14. August erneut das Dokumentartheater „Juni-Briefe“ des Recherche-Theaterkollektivs Vajswerk.

Fünf Jahre nach der Uraufführung und nach Gastspielen in Weimar und im Landtag Brandenburg in Potsdam kehrt die Inszenierung an ihren Entstehungsort zurück.

Grundlage des Stücks ist die Sonderausstellung „1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj“, die anhand authentischer Briefe den Beginn des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Inszenierung verbindet Feldpostbriefe von Soldaten der Roten Armee mit Briefen von Bewohner:innen der ukrainischen Stadt Kamjanez-Podilskyj. Die dokumentarischen Texte eröffnen eindringliche Einblicke in Hoffnungen, Ängste und Erfahrungen von Menschen, deren Leben durch den Krieg grundlegend verändert wurde.

Im Museumsgarten und auf der Terrasse des Wintergartens verleihen drei Schauspieler:innen den historischen Briefen ihre Stimmen.

Die Aufführung mit Laura Mitzkus, Charles Toulouse und Manolo Palma wird von dem Cellisten Anton Peisakhov musikalisch begleitet.

Regie führt Christian Tietz.

An den Veranstaltungsabenden ist das Museum bis Veranstaltungsbeginn um 19 Uhr geöffnet.

  • Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt(at)museum-karlshorst.de

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