Baladine Klossowska ist damals mit dem Maler Erich Klossowski verheiratet und Schülerin von Pierre Bonnard; Rilke arbeitet zeitweise als Sekretär Auguste Rodins. Der Erste Weltkrieg zwingt Klossowska, Frankreich zu verlassen. Nach ihrer Scheidung lebt sie ab 1917 mit ihren beiden Söhnen in der Schweiz. Im August 1920 begegnet sie Rilke in Genf wieder – und wird für ihn zu „Mouky“.
Doch Julia Franck erzählt nicht nur die Geschichte einer großen Liebe. Sie porträtiert eine Frau, die lange hinter dem Bild der Muse verschwand und die um ihre eigene künstlerische Stimme kämpfte.
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