Eine Sprachreise durch die deutsche Geschichte mit Jake Schneider
Mit der Aufklärung änderte sich die Rolle der jüdischen Minderheit, viele wandten sich der deutschen Sprache zu. Doch in den 1880er Jahren brachte eine neue Einwanderungswelle jiddischsprachiger Jüdinnen und Juden eine selbstbewusste, lebendige Kultur mit: Jiddisch wurde zur Sprache von Literatur, Theater, Politik, Liedern – und jüdischer Identität.
Der Holocaust vernichtete über fünf Millionen jiddischsprachige Menschen. Dennoch überlebte die Sprache in kleinen Gemeinschaften – und heute wächst in Berlin wieder eine neue Szene: Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivist:innen entdecken Jiddisch neu – darunter auch der freiberufliche Vermittler dieser Tour.
Die Führung beleuchtet die oft übersehene Rolle des Jiddischen im jüdischen Leben Deutschlands. Gleichzeitig lädt sie dazu ein, über die Bedeutung von Sprache in der eigenen Familiengeschichte und Identität nachzudenken.
Zusätzliche Informationen
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