Sechs Geschichten gegen den Hass
In den USA halten fünf Freunde eng zusammen, obwohl sie gegensätzlichen politischen Lagern angehören. Die Ukrainerin Anna flieht aus dem russisch besetzten Donbas. Der Austausch mit ihrer Mutter Lilja, die bleibt, gilt plötzlich als Feindkontakt. Diese und andere Geschichten zeigen, dass sich kaum jemand der Feindschaft zwischen Staaten, Völkern, Religionen oder politischen Lagern entziehen kann, erst recht nicht, wenn persönliche Verluste ins Spiel kommen. Unzählige Beziehungen zerbrechen, weil Freunde unvermittelt und unerwartet verfeindeten Lagern angehören. Oft können traumatische Verluste von geliebten Menschen den Hass verstärken. Auch in Deutschland gewinnt das Freund-Feind-Denken rasant an Boden.
Isabel Schayani zeigt an sechs lebendig erzählten Beispielen, wie sich trotzdem die Gräben überwinden lassen. Ihre wahren Geschichten gegen den Hass machen Mut, mit Großherzigkeit und Demut, Realismus und gemeinsamen Visionen, mit Liebe und Humor auch unwahrscheinliche Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen.
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