Manjushree Thapa Middle Ground: Nepal Literature Festival Keynote, anschließend Gespräch mit Rajeev Balasubramanyam
Manjushree Thapas Keynote untersucht, wie die enorme Komplexität Südasiens die Menschen aus der Region dazu anspornen kann, dieser Tendenz zum Rückzug zu widerstehen und erneut einen mutigen Blick auf die Zukunft zu richten.
Südasien ist seit jeher geprägt vom geistigen und materiellen Austausch, der vom Arabischen Meer über den Himalaya bis zum Indischen Ozean reicht. Im Laufe dieser langen Geschichte hat Südasien Wissen in Hunderten von großen und kleinen indoeuropäischen, dravidischen, sino-tibetischen und austroasiatischen Sprachen geschaffen und ausgetauscht.
Thapa wendet sich der Gegenwart zu: einem Südasien, in dem die Hoffnungen auf Demokratie durch soziale Ungleichheit, wirtschaftliche Unsicherheit, Umweltkrisen und wiederauflebenden Autoritarismus auf eine harte Probe gestellt werden. Ausgehend von ihrer langjährigen Auseinandersetzung mit den politischen Umbrüchen in Nepal fragt sie, welche Art von Geschichten dazu beitragen könnten, einer reaktionären Nostalgie entgegenzuwirken.
Die ganze Welt verliert, wenn sich eine so weltoffene und gebildete Region von der Aufgabe abwendet, sich die Zukunft vorzustellen. In ihrer Keynote geht Manjushree der Frage nach, inwiefern die Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheit den nostalgischen Erzählungen über die Vergangenheit scheinbare Attraktivität verleihen, und sie schlägt kreative Wege vor, sich eine gerechte Zukunft vorzustellen.
Auf Englisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche
Zusätzliche Informationen
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