Fünf Jahrzehnte als Sekretärin berühmter Männer
Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf eine Reise in die Zeiten von „Mad Men“ und Herrenclub und zeigt ganz nebenbei, wie man damals Zeitung machte und wie sie ihre Redakteure mit Hilfe der „Diktatur des Sekretariats“ fest im Griff hatte und im Hintergrund Regie führte.
Der persönliche Rückblick einer selbstbewussten Frau, die auch nach den Jahren bei der ZEIT und ihrer Trennung von Theo Sommer als Sekretärin bedeutender Männer tätig war - von Carl Zuckmayer bis Rudolf Augstein , von Günter Gaus und Fritz J. Raddatz bis zu Helmut und Loki Schmidt.
Heide Sommer, die auch heute noch als Sekretärin (nun für Klaus von Dohnanyi) arbeitet, liest aus ihrem immer noch nachgefragten Buch am Sonntag, dem 4. Oktober 2026 um 20:00 Uhr im Schlosspark Theater zu Berlin.
Selber inzwischen 85 Jahre alt, sagt sie: „Im Rückblick auf das eigene Leben frage ich mich nicht, welche Menschen bedeutend und groß waren. Wichtig ist, dass ich eine liebevolle, vertrauens- und respektvolle Beziehung zu ihnen hatte, wie zu allen meinen illustren Chefs. Bei allen habe ich durch die geschlossene Zimmertür per gedanklicher Osmose gespürt, was sie in ihrem Innersten bewegt und welche Themen sie ausbrüten. Welche Frau kann das schon über ihren Ehemann sagen?“ Nach dem Freitod von Fritz J. Raddatz im Februar 2015 hat Heide Sommer Hamburg verlassen und ist in das Heavy-Metal-Dorf Wacken gezogen, wo sich dann Klaus von Dohnanyi bei ihr meldete, dessen Sekretärin sie nun seit elf Jahren ist. Zwei arbeitswütige Oldies ...
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