Für diese benutzt er oftmals großformatige Papiere, die er mit Tusche, Kreide oder Grafit bearbeitet, bevor er die Bögen einem Prozess der Faltung unterzieht.
Durch diese Papierfaltungen entstehen reliefartige Oberflächen, die die Zeichnung von der Zweidimensionalität in den Raum erweitern und zu plastischen Gebilden werden lassen.
Schimanskys Kunst ist ein stilles, aber intensives „Hörbar-Machen“ visueller Impulse – ein Abenteuer auf Papier, das zwischen strenger Konstruktion und tänzerischer Freiheit changiert.
Die Galerie Pankow widmet dem Künstler eine Einzelausstellung, in der überwiegend neue Zeichnungen und Faltungen präsentiert werden und der unerschöpfliche Kosmos seines zeichnerischen Vokabulars für ein interessiertes und „sehendes“ Publikum geöffnet wird.
Hanns Schimansky, 1949 in Bitterfeld geboren, in Stralsund und Rostock aufgewachsen, studierte Agrarwissenschaften (1968–1972) an der Universität Rostock und war anschließend bis 1977 in der Getreidewirtschaft tätig. Schon während der Schul- und Studienzeit zeichnete Schimansky, nahm an Zeichenzirkeln teil und erhielt wichtige Anregungen durch den Maler Johannes Müller. Ab 1974 wurde er durch Gerhard Kettner gefördert und war bei ihm von 1977 bis 1980 Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR in Berlin.
Von 1998 bis 2015 war Schimansky Professor für Zeichenkunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er ist Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Sein Werk wurde vielfach international ausgestellt sowie mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Hanns Schimansky lebt und arbeitet seit 1977 in Berlin.
- Ausstellungszeitraum: 01.04. bis 07.06.2026
- Öffnungszeiten
- Dienstag bis Freitag
- 12:00 - 20:00 Uhr
- Samstag und Sonntag
- 14:00 - 20:00 Uhr
Ort: Galerie Pankow
Breite Straße 8
13187 Berlin