Der italienische Komponist Abul Mogard und die brasilianische Videokünstlerin Marja de Sanctis präsentieren die A/V-Premiere einer neuen Arbeit, die aus dem von der Kritik gefeierten Album Quiet Pieces hervorgeht. Langsam bewegte elektronische Texturen, Archivfragmente und bewegte Bilder entfalten sich zu einem weitläufigen räumlichen Erlebnis.
Der iberoamerikanische Künstler Rafael Anton Irisarri präsentiert eine Solo-Performance, die auf gestrichener Gitarre, mächtigen Obertönen und nachhallenden Drones basiert. Ausgehend von seinem jüngsten Werk Points of Inaccessibilityerkundet er das Paradox der Entfremdung in einem Zeitalter ständiger Vernetzung und steigert sich dabei zu Momenten tiefgreifender Katharsis.
Den Abend eröffnet die mexikanische Klangkünstlerin Concepción Huerta mit ihrer neuesten Live-Performance, in der sie die anhaltende Faszination des Magnetbands und dessen poetische Möglichkeiten auslotet. Durch Feedback, Filterung und geschichtete Klangfragmente macht sie Klang als physisches Medium erfahrbar.
23.10.2026 Berlin – silent green / Betonhalle
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