Zum anhaltenden Erfolg des Werks hat einerseits die spannende Geschichte um zwei Kinder beigetragen, die sich im dunklen Wald verirren und von einer bösen Hexe bedroht werden, diese aber schließlich mit List und Tücke besiegen können.
Auch die Kombination von einfachen, eingängigen Volksliedmelodien wie «Ein Männlein steht im Walde» mit verschwenderisch instrumentiertem Orchesterklang und großen Opernstimmen ist bis heute für ein Publikum aller Altersstufen äußerst reizvoll.
Die Inszenierung von Andreas Homoki erzählt die Geschichte geradlinig in poetischen Bildern, verzichtet dabei aber weder auf theaterwirksame Gruseleffekte noch auf komische Momente.
Am Pult steht mit unserer Kapellmeisterin Anna Handler eine junge dynamische Dirigentin, die der Aufführung ihren musikalischen Drive verleiht.