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Ausstellung im Museumscafé

Dr. Iris Ulbricht arbeitet mit realistischer und fotorealistischer Malerei. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Dystopie, Emotion, Illusion und Zeit, die sie in großformatigen Ölgemälden sowie in Zeichnungen mit Kohle, Graphit und Tusche untersucht.

Die Arbeiten setzen sich mit Malerei als einem Medium auseinander, das Wahrnehmung nicht nur abbildet, sondern aktiv formt, lenkt und psychologische Prozesse sichtbar machen kann. Dabei interessiert sie besonders das Spannungsverhältnis zwischen äußerem Bild und innerer Wirklichkeit, zwischen Sichtbarkeit und Imagination.

Ein zentrales Interesse ihrer aktuellen Arbeiten gilt dem liminalen Raum, also Übergangs- und Schwellenbereichen, ebenso wie der Komposition als bewusster Führung des Blicks. Die Frage, wie sich das Auge durch ein Bild bewegt und wie malerische Mittel Wahrnehmung strukturieren, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

In ihrer Praxis verbindet sie klassische malerische Techniken mit einer gegenwärtigen Auseinandersetzung um Wahrnehmung, Illusion und innere Bildwelten. So untersucht sie das Potenzial der Malerei, Zustände und Vorgänge sichtbar zu machen, die sich anderer Ausdrucksformen oft entziehen.

Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, Psychologie und Reflexion und ist zugleich eng mit West-Berlin verbunden.

Zusätzliche Informationen

Die in Spandau aufgewachsene Künstlerin Iris Ulbricht war viele Jahre Mitglied der St.-Nikolai-Gemeinde. Nach ihrer Promotion im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität Berlin arbeitete sie in leitenden Funktionen sowie in Forschung und Entwicklung innerhalb der internationalen Turbomaschinenbranche.

2015 entschied sie sich für einen grundlegenden beruflichen Neuanfang und nahm ein Kunststudium auf. Seit 2019 ist sie als Dozentin tätig und präsentiert ihre Werke in Ausstellungen.

Künstlerinnengespräch: Am Sonntag, 21. Juni 2026, von 16 bis 18 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen und mehr über ihre Arbeiten und ihren Werdegang zu erfahren.

Öffnungszeiten

Fr, Sa und So von 15 bis 18 Uhr

Eintritt frei.

Termine
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