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Diese Abschlussveranstaltung würdigt vielfältige und vielschichtige Identitäten anhand von Werken, die folgende Fragen aufwerfen.

Wie können Poesie und Performance koloniale und patriarchalische Normen in Bezug auf Schönheit, Geschlecht und Erzählkunst ins Wanken bringen? Was bedeutet es, kanonische Erzählungen wie „Venus im Pelz“ aus trans-Perspektiven neu zu schreiben und dabei die Grenzen zwischen Autor*in, Figur und Leser*in zu verwischen? Was sind die Vorteile, aber auch die Risiken eines Coming-outs, und welche alten Barrieren und neuen Herausforderungen tauchen dabei auf? Wie können Comedy und spielerischer Ausdruck als wirkungsvolle Formen des Wissensaustauschs, der psychosozialen Bildung und der sprachlichen Innovation dienen? Und wie können Schnittstellen zwischen Geschlecht, Geografie und Identität zu demokratischeren Zukunftsvisionen beitragen?

Mit Ana Wetherall-Grujić, Yohan Holtkamp, Laura Rosell, und ariel rosé. Moderation: Mary Katharine Tramontana.

GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) ist ein Projekt von FLINTA*Literatur, Berlins Plattform für migrantische und geflüchtete weiblich gelesene Künstler*innen.

In Zusammenarbeit mit Lettrétage, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Kontakt: kontakt@flintaliteratur.de

Yohan Holtkamp ist Dichter und Performancekünstler. Seine Texte wurden in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, darunter im „Jahrbuch der Lyrik“. Er hat Performances beim Trans*Poetica-Festival, beim auftakt-Festival und in zahlreichen Kunstgalerien gezeigt. Im Jahr 2025 war er Stipendiat am Zentrum für Literatur und Gastdozent an der Kunstakademie Münster.

ariel rosé (er/sie/ihnen) – Dichter, Essayist, Autor der Bücher „morze nocą jest mięśniem serca“, PIW 2022 (Das Meer bei Nacht ist ein Muskel des Herzens) und „Północ Przypowieści“, Znak 2019 (Nord: Gleichnisse). ariel hat Gedichte und Essays in Zeitschriften in den USA und in Europa veröffentlicht. Mitglied von PEN Berlin. In Kürze erscheinen zwei Bücher von Ariel: „Ukraine – A Polyphony“ und „ways of swimming / schwimmend“ (2026). Rosé ist außerdem Mitherausgeber von „Both Sides Face East/Durable Words“. (2025) und Mitautor einer Gedichtsammlung auf Norwegisch (HOF 2026). Transgender, Nomade und Schwimmer.

Laura Rosell aus den USA schreibt über Sinn und Verbundenheit. In ihrer Arbeit stellt sie Beziehungen und Emotionen in den Mittelpunkt und betrachtet diese nicht nur als Themen der öffentlichen Gesundheit, sondern als das Fundament einer harmonischen Gesellschaft. Lauras Motto lautet: „Die Revolution wird sanft sein.“ Mit ihren Texten möchte sie aufklären, stärken und heilen. Dabei greift sie sowohl auf persönliche Erfahrungen als auch auf ihren Hintergrund in der sozialwissenschaftlichen Forschung und im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung zurück. Lauras kreativste Projekte sind jedoch von einer lebenslangen mystischen Neigung geprägt, in denen sie den transzendenten Bogen der Heilung der Menschheit erforscht.

Ana Wetherall-Grujić wurde in Jugoslawien geboren und wuchs in Tirol auf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin und berichtete in der Kolumne „Prominenter Platz“ der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD über Chancengleichheit, Feminismus und Popkultur. Ihr Debütroman „Blutsschwestern“ wurde für den Preis der Rauriser Literaturtage nominiert und gewann 2025 den Glauser-Preis für das beste Debüt.

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