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„Girl, Show Me That Body (of Work)“ ist eine literarische Performance-Reihe, die Werke von FLINTA*-Autor*innen mit Migrations- und Exilerfahrungen in Berlin präsentiert.


Die Reihe 2026 reagiert auf den weltweiten Anstieg von Autoritarismus und Zensur, die sich unverhältnismäßig stark gegen BIPOC- und LGBTQIA+-Themen richten. Literatur wird als ein Raum positioniert, der frei von politischer Einflussnahme bleiben muss.

Die Ausgabe 2025 präsentierte Stimmen aus Europa, darunter der Ukraine, sowie aus Israel und Palästina. Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt auf in Berlin lebenden Autor*innen aus Regionen, in denen feministische Literatur bedroht oder verboten ist, darunter Brasilien, Ecuador, Iran, Russland, Türkei und die USA.


Die Reihe stellt Schriftsteller:innen als Menschenrechtsaktivist:innen dar, die oft keinen Schutz durch Institutionen genießen, und fragt: Wo beginnt Gerechtigkeit, wenn Menschen ihre Stimme verweigert wird? Auf der Bühne sprechen diejenigen, die von Regimes, dem Justizsystem, anderen Institutionen und ihrem eigenen kulturellen Kontext unterdrückt werden.

GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK):
FLINTA* LITERATURE NIGHT #5

Veranstaltungssprache: Englisch

Teilnehmende: Katarina Gotic, Melody Makeda Ledwon, Giuliana Kiersz, Ioana Cristina Casapu

Moderation: Fionnuala Kavanagh

Schwerpunkte und Themen: Verlust und seine Folgen, untersucht anhand afro-deutscher Erinnerung und Übersetzung, ökologische und emotionale Hinterlassenschaften von Krieg und Vernichtung, Verarbeitung der Folgen sexueller Gewalt, Remigration und Zugehörigkeit zur Diaspora.

Programm: Vier Autor:innen setzen sich mit Fragmenten von Vertreibung, Verleugnung und Auslöschung auseinander und reflektieren über die Folgen von Gewalt in Nachkriegsgesellschaften und diasporischen Gemeinschaften. Wie hält sich koloniale, institutionelle, ökologische und ideologische Gewalt in Körper, Land und Stadt? Was bedeutet es, zu Heimat, Sprache oder sich selbst zurückzukehren, wenn diese ungewiss sind? Wo beginnt Gerechtigkeit, wenn Institutionen versagen? Kann Remigration nicht als politischer Slogan, sondern als radikale, selbstbestimmte Entscheidung neu gedacht werden?

GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) ist ein Projekt von FLINTA* Literatur, Berlins Plattform für Migrantinnen und Künstlerinnen im Exil, in Zusammenarbeit mit Lettrétage, finanziert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, empfohlen von The Reader Berlin und präsentiert von tip Berlin.

Termine
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