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Viele Frauen kennen dieses Gefühl: Sie sehnen sich nach einem liebevollen Partner, der sie respektiert. Doch fühlen sie sich von Männern angezogen, die unnahbar wirken oder sogar gefährlich sind. Diese widersprüchlichen Impulse sind kein Zeichen von Schwäche oder Unentschlossenheit, sondern Ausdruck innerer Dynamiken, die tief in der Biografie und psychischen Struktur verwurzelt sind.

Warum fühlt sich Gefahr wie Leidenschaft an? Und warum ist es so schwer, jemanden loszulassen, der verletzt? Die Psychologin Gilda Giebel erklärt, wie aus Sehnsucht emotionale Abhängigkeit und reale Gefahr werden kann.

Gilda Giebel studierte Psychologie in Erfurt und Konstanz und promovierte zum Thema „Partnerpräferenzen von Frauen – Die Rolle männlicher Dominanz“. Als Postdoktorandin analysierte sie im Rahmen des interdisziplinären Projekts TARGET deutsche Fälle von School Shootings. Im Anschluss arbeitete sie sechs Jahre lang als forensische Psychologin in einer Sicherungsverwahrung eines Gefängnisses mit hoch gefährlichen Gewalt- und Sexualstraftätern.

Heute ist sie für eine Sicherheitsbehörde tätig und wird regelmäßig als Expertin in True-Crime-Formaten im Fernsehen eingeladen. Ihre Themen sind Täterpsychologie, toxische Beziehungen und die psychologische Faszination für das Dunkle. Ihr erstes Buch „Triebhaft. Zwischen Narzissten, Sadisten und Psychopathen“ erschien 2024 im Riva Verlag.

„Das Böse im Mann“ erscheint am 28. September 2026 im Quadriga Verlag, 304 Seiten

  • Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Quadriga Verlag und der Thalia Buchhandlung.

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