Chodowiecki in den Sammlungen des DHM
Im Mittelpunkt stehen dabei einmal die zur Anwendung gelangten grafischen Stich- und Drucktechniken, aus denen Chodowiecki seinen unverwechselbaren kleinteiligen Stil entwickelte, zum anderen die Ausdifferenzierung der Produktionsprozesse, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine Renaissance der Druckgrafik einleitete.
Diese ging einher mit dem zahlenmäßigen Anstieg an illustrierten Druckschriften, wie Almanache, Romane, Bühnenwerke und Journale, zu denen Chodowiecki als einer der tonangebenden Kupferstecher seiner Epoche jeweils Prägnantes beigesteuert hat. Die Veranstaltung möchte im Zeitalter schnelllebiger digitaler Bildwelten zur Begegnung mit dem Original und zum genauen Hinsehen und „Spurenlesen” einladen.
Organisation: Dr. Wolfgang Cortjaens, Sammlungsleiter Angewandte Kunst und Grafik; Dr. Matthias Miller, Leiter der Bibliothek und Sammlungsleiter Handschriften – Alte und wertvolle Drucke.
Um Voranmeldung bis zum 30.9.2026 wird gebeten:
Tel. +49 (0)30 20304-321, Mail: bibliothek@dhm.de
Die Teilnehmendenzahl ist auf je 15 Personen pro Übung beschränkt.
Zusätzliche Informationen
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