Frühling: das ist Aufbruch, Verheißung, Begehren. Im Programm »Frühling lässt sein blaues Band« steht nicht die betörende Natur im Mittelpunkt, sondern vielmehr die erste Liebe, die
erste Enttäuschung.
Die Stücke von Isaac, Wolf und Distler kreisen alle um die Figur des Mädchens. Liebe erscheint darin als Hoffnung, die doch stets schon von der Enttäuschung überschattet ist. Von der Nimmersatten Liebe über Das verlassene Mägdelein bis hin zu Lebewohl.
Einen ironischen Kontrapunkt setzt Ludwig van Beethovens Frühlingssonate. Die bürgerliche Kammermusik wirkt darin wie ein heiterer Ausruf: Frühling! Ein Ruf, der schnell wieder verhallt. So entsteht ein Abend über den Frühling als Projektion: auf das Unschuldige, das Unbefleckte, nicht mehr als eine Schwärmerei. Ist Frühling am Ende nur eine Männerfantasie?
Konzert des Kammerchor Nikolassee mit Werken von Heinrich Isaac, Hugo Wolf, Hugo Distler und Ludwig van Beethoven sowie Texten von Eduard Mörike
Leitung: Vincent Sebastian Andreas (*1972)
Aufgeführte Werke: Werke von Heinrich Isaac, Hugo Wolf, Hugo Distler und Ludwig van Beethoven sowie Texte von Eduard Mörike
Eintritt: frei, Spenden erbeten
Die Stücke von Isaac, Wolf und Distler kreisen alle um die Figur des Mädchens. Liebe erscheint darin als Hoffnung, die doch stets schon von der Enttäuschung überschattet ist. Von der Nimmersatten Liebe über Das verlassene Mägdelein bis hin zu Lebewohl.
Einen ironischen Kontrapunkt setzt Ludwig van Beethovens Frühlingssonate. Die bürgerliche Kammermusik wirkt darin wie ein heiterer Ausruf: Frühling! Ein Ruf, der schnell wieder verhallt. So entsteht ein Abend über den Frühling als Projektion: auf das Unschuldige, das Unbefleckte, nicht mehr als eine Schwärmerei. Ist Frühling am Ende nur eine Männerfantasie?
Konzert des Kammerchor Nikolassee mit Werken von Heinrich Isaac, Hugo Wolf, Hugo Distler und Ludwig van Beethoven sowie Texten von Eduard Mörike
Leitung: Vincent Sebastian Andreas (*1972)
Aufgeführte Werke: Werke von Heinrich Isaac, Hugo Wolf, Hugo Distler und Ludwig van Beethoven sowie Texte von Eduard Mörike
Eintritt: frei, Spenden erbeten