Die Fotografie ist ein wirkungsvolles Mittel, um unsere Welt zu dokumentieren, Erfahrungen festzuhalten und Erinnerungen zu verankern. Als Kunstform, die zugleich politisch, persönlich, konkret und vergänglich ist, kann die Fotografie auch als Inspiration und Anregung für das kreative Schreiben dienen.
Als Ableger ihres beliebten Kurses „Writing Berlin“ leitet die Künstlerin und Autorin Demi Anter diese Präsenzveranstaltung, in der untersucht wird, wie man anhand von Fotos schreibt, wie man Fotografie im Schreibprozess einsetzt und wie man Bilder und Texte miteinander verwebt, um einen „Ort“ zu dokumentieren.
Anhand von Beispielen einiger der scharfsinnigsten Autor*innen zu diesem Thema – darunter Sontag, Berger, Barthes und andere – werden wir mit spielerischen, praktischen Übungen und fotografischem Material unsere eigenen Texte über die Stadt Berlin entwickeln – und unsere Position in ihr besser verorten.
Dieser Workshop findet auf Englisch statt (Demi kann auch Feedback auf Deutsch geben), aber die Teilnehmer*innen können gerne in jeder beliebigen Sprache schreiben. Geeignet für Autor:innen und Künstler:innen aller Erfahrungsstufen und Genres.
Bitte beachtet: Dies ist ein Schreibworkshop, kein Workshop zum Erstellen neuer Fotos. Bildende Künstler:innen sind jedoch herzlich willkommen!
- Datum: 21. Juli 2026
- Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr
- Ort: Shakespeare & Sons Books, Warschauer Straße 74, 10243 Berlin
- Ticket: €33.14
Über Ihre Moderatorin Demi Anter:
Demi Anter ist eine preisgekrönte Autorin und Performerin, deren Werk Gedichte, kreative Sachliteratur, Drehbücher und Theaterstücke umfasst. Ihre Werke wurden in den USA, Europa und Großbritannien von Magma, Cheerio und The Times (GB) veröffentlicht, und sie trat unter anderem beim Glastonbury Festival, im Bristol Old Vic und bei Poetry Ireland auf. In ihrer Lehrtätigkeit konzentriert sie sich auf die Kraft des Schreibens aus persönlicher Erfahrung und hat Workshops für verschiedene Institutionen auf der ganzen Welt durchgeführt, darunter das National Theatre (GB), das Irish Cultural Centre in London und JEV. Ihr Gedichtband Small Machine, der ihre fünfeinhalb Jahre in Berlin dokumentiert, wurde 2022 von Write Bloody UK veröffentlicht. Chanel Miller bezeichnete ihn als „auffallend strahlend und beruhigend”. Musa Okwonga nannte ihn „feinfühlig, eindringlich und auf wunderschöne Weise verletzlich”.
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