Direkt zum Inhalt

Märchen – echt grimmig!

Das beliebte Hexenberg-Ensemble führt die beiden Märchen Fischer un sin Fru & Rumpelstilzchen in ihrer gewohnt fantasievollen Interpretation auf.

Szene aus Rumpelstilzchen
Szene aus Rumpelstilzchen Daniel Wetzel

Der Fischer un sin Fru

...Die lebten dermaleinst in einer alten Hütte und kamen nicht voran. Ja, wohin denn auch!? „Mine Fru, die Ilsebill will dat nicht so, als ick wohl will?“ – Sowas könnte uns ja nicht passieren. Diese (ur)uralte, verschroben krude Mär gieriger Unersättlichkeit? Hat nichts mit uns zu tun. Doch warum fühlen wir uns dann so berührt? Wie wäre es, wenn es doch geht: Immer weiter, immer höher, immer größer! Und doch immer unzufriedener. Wann ist es Zeit, mit träumen aufzuhören, wenn auf einmal jeder Traum zum Greifen nah ist? Aus dem „Es war einmal...“ wird Jetzt und Hier.  Sind wir nicht alle ein bisschen Ilsebill?

Rumpelstilzchen

Ach wie gut, dass niemand weiß... Wie der Titel dieses Märchens ist. Denn wer, bitteschön, ist dieses völlig überdrehte Wesen, das hier plötzlich und völlig ungefragt in der Müllerstochter dunkler Kammer auftaucht? Wer, um Himmels Willen, verwandelt dieses Verließ innerhalb von Sekunden in eine Showbühne von internationalem Format? Mensch, es liegt doch auf der Zunge... Es ist aber auch zum Mäuse melken: Grad wenn man reüssiert, wird von allen Seiten "Mehr!" geschrien. Und so spinnt die schöne Müllerstochter Stroh zu Gold und weint, und spinnt, und weint und spinnt. Der König, dieser Grimmsche Dagobert Duck, verlangt doch tatsächlich immer mehr. Da verspricht die Müllerstochter aus größter Not ihr Erstgeborenes dem verirrten kleinen Männchen, welches ihr zur Rettung eilt. Doof nur, dass dessen Name keiner weiß! Denn ohne den, sieht sie ihr Kindchen nimmermehr.

Ob sie das Kind am Schluss zurückbekommt? Nun, das kommt ganz darauf an, wie sorgfältig das Publikum den Spielplan studiert hat...

Eintritt ab 4 Jahren.
Zusätzliche Informationen
Termine
Datum
Pfefferberg - Theater