Zeitgeschichte im Dialog
Franco bittet ihn um militärische Unterstützung bei seinem Putsch. Weitere sechs Tage später macht sich eine deutsche Fliegereinheit in Zivil unter dem Codenamen „Unternehmen Feuerzauber“ bereit für den Einsatz. Es ist die Zeit der großen Entscheidungen in Europa – und auch die der Zufälle, des Verrats und der tragischen Ironie. Spontan beschließen Zehntausende Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern, Spanien beizustehen und die Republik gegen den faschistischen Umsturz zu verteidigen: Künstler, Reporterinnen, Intellektuelle und Verfolgte, Helfer und Krankenschwestern, Idealistinnen und Abenteurer – unter ihnen Ernest Hemingway, Robert Capa, George Orwell, Simone Weil, Willy Brandt und viele andere.
Der Journalist und Schriftsteller Paul Ingendaay, Europa-Korrespondent beim Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, erzählt von ihren Kämpfen mit Waffe, Stift und Fotoapparat – eine packende Geschichte von Mut und Verblendung, auf die schon der Schatten des Zweiten Weltkriegs fällt.
Vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs lässt Paul Ingendaay jene Spaltung lebendig werden, die sich durch Familien, Dörfer und Nationen zog – und die die Frontlinien des 20. Jahrhunderts bestimmen sollte.
Auf die Vorstellung des Buches durch Paul Ingendaay folgt ein Kommentar (tba).
Die anschließende Diskussion wird von Dierk Hoffmann (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin) moderiert.
Eintritt frei. Anmeldungen werden bis zum 30. November über das Online-Formular angenommen.
Die Veranstaltung wird im Anschluss als Podcast zum Nachhören zur Verfügung gestellt.
In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin.
Zusätzliche Informationen
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