Vortrag von und mit Gerta Stecher
Rollenbilder für Frauen gab und gibt es zu allen Zeiten und an allen
Orten, ob in der Familie oder in der Gesellschaft. Es sind
Verkörperungen von Stereotypen, die all gegenwärtig sind. Auch auf
Friedhöfen.
Orten, ob in der Familie oder in der Gesellschaft. Es sind
Verkörperungen von Stereotypen, die all gegenwärtig sind. Auch auf
Friedhöfen.
Die Frau als Trauernde in Stein gehauen oder Metall gegossen. Trauerarbeit in Ewigkeit und unvergänglichem Material. Warum sind es Frauenstatuen, die allein durch ihre Präsenz am Grabe die Erinnerung an Tote wach halten sollen? Ihre bloße Anwesenheit schenkt ihnen im Reich der Lebenden ewiges Gedenken. Wieso, weshalb, für wen - und seit wann?
Gerta Stecher dachte, sie setzt sich in die Bibliothek und schlägt nach, oder googelt, und findet die Antwort. Aber sie fand sie nicht, weder im Fachgebiet Funeralien/Friedhofswesen, noch im Fachbereich Bildende Kunst, denn dass da Künstler, also Bildhauer am Werke waren, kann man auch ohne größeren bildhauerischen Kunstverstand sehen. Was sie fand, waren Puzzlestücke, sie musste die Antwort selber erarbeiten, denn es artete in Arbeit aus – viele Stunden, Tage und Wochen der Recherche!
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Gerta Stecher
Andreas Wolter