Die goldene Gans
Die erste Menschenkette der Geschichte. Da zieht ein Bursche durch das halbe Märchenreich mit seiner wundersamen, goldenen Gans unterm Arm und an ihr kleben die Leute fest und folgen ihm im Gänsemarsch. Ist das lustig? Und wird der Taugenichts damit die traurige Tochter des Königs zum Lachen bringen und sie am Ende heiraten? Jede Menge guter Stoff für einen Schwank in Hexenkessel-Manier. In den grimminellen Ring steigen Vlad Chiriac als König, der seine Tochter nicht an einen Dahergelaufenen vergeben will, und Urgestein Carsta Zimmermann in diversen Rollen, die mit ihrem Mutterwitz dem König eine Lehrstunde erteilen wird.
Hase und Igel
Der Klassiker schlechthin, unser Urgrimm. So lehrten uns die Gebrüder Jacob und Wilhelm, ihre Lügenmärchen spielend wahr zu machen: mittels zwei Akteuren, einem bierdeckelwinzigen Bühnchen und großer Liebe zum wortwörtlichen Detail. Der Originaltext sei so heilig als die Bibel und ernst genommen wie ein Shakespeareschinken. Was da steht, gelte als strenge Handlungsanweisung, auch und gerade wenn der Hase geschlagene 73 Runden mit dem Igel wettrennt. Wer spielt die Igelfrau? Und wie, bittschön, fällt man glaubhaft 73 Mal auf denselben billigen Trick rein? Nun, recht simpel: mit Hilfe des Publikums und mit größtem Vergnügen, ja, das geloben sie: Grimm frei auf dem Märchenberg!
- Nur für Erwachsene – Zutritt ab 14 Jahren
Zusätzliche Informationen
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