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Überschreibung von Ödön von Horváths “Jugend ohne Gott”

Eine humanistisch geprägte, engagierte Lehrkraft, fest davon überzeugt, etwas bewirken zu können, versucht eine Atmosphäre im Klassenzimmer zu gestalten, die von Dialog, demokratischem Denken und Empathie lebt. Doch in der Schülerschaft bauen sich längst Widerstände auf.

Der Graben zwischen ihnen wächst. Zwischen Anpassung und eigener Haltung, gesellschaftlichen Erwartungen und institutionellen Anforderungen geraten Lehrkraft und Schüler:innen immer mehr unter Druck.

Die Überschreibung von Ödön von Horváths Jugend ohne Gott transportiert den Klassiker in eine mögliche, nahe Zukunft, in der autoritäre Kräfte den Schulalltag immer fester im Griff haben. Und stellt die Frage: Wie viel Krise verträgt ein Klassenzimmer?

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