Mit subversivem Humor nehmen Vanessa Stern und ihr inklusives Ensemble mit Spieler*innen des Theater Thikwa diese Schattengestalten der Macht ins Visier: Sechs Schauspieler*innen, allesamt ohne Macht und Einfluss, eignen sich Praktiken der Vertrauten an.
Wohin führt es, wenn sie ihre Machtinstinkte zu aktivieren versuchen – aber unter Bedingungen realer Bedeutungslosigkeit?
Bühnenexperimente mit den Modi der Kumpanei und Verhaltensexperimente am eigenen Leib führen bei Stern und Co. zu einem unverschämt anarchischen, feministischen Theaterabend, an dem Krawatte tragende Hund-Mensch-Promenadenmischungen hinter den verschlossenen Türen ihres Kegelclubs die Dinge, die die Welt bedeuten, verhandeln.
Als Anleitung zur Kumpanei erprobt der Abend Widerstand gegenüber kritikloser Gefolgschaft – und führt sie dabei gründlich vor.


