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Eine Begegnung mit den performativen Instrumenten des Siedlerkolonialismus

Dialectics of Erasure ist eine partizipative Lecture-Performance des palästinensisch-deutschen Künstler-Wissenschaftlers Mudar Al-Khufash. Sie lädt das Publikum dazu ein, die Mechanismen zu untersuchen, die die alltägliche Praxis des Siedlerkolonialismus aufrechterhalten.


Dies ist ein Experiment.

Der Auftakt findet im öffentlichen Raum statt. In Gruppen begeben Sie sich in eine Abfolge von Live-Situationen, die Perspektivwechsel ermöglichen und dazu anregen, Lebensrealitäten unter den Bedingungen des Siedlerkolonialismus nachzuvollziehen.

Anschließend verlagert sich die Performance in den Innenraum. Dort reflektieren wir gemeinsam – durch Sprache, Bühnenhandlung und digitale Bildwelten (Extended Reality) – die Positionen, die wir innerhalb eines Systems von Vertreibung, Mitverstrickung und Auslöschung einnehmen.

Die Arbeit begreift Siedlerkolonialismus nicht als abgeschlossenes historisches Ereignis, sondern als fortbestehende Struktur. Sie zeigt, wie diese durch Regeln, Routinen, choreografierte Abläufe und visuelle Ordnungen stabilisiert wird – Strukturen, die Wahrnehmung, Verhalten und Wissen formen und in die wir alle eingebunden sind.

Premiere von Mudar Al-Khufashs partizipativer Lecture-Performance, entstanden auf Grundlage vorheriger Research-and-Development-Phasen in Zusammenarbeit mit BÉZNĂ Theatre, Claire Gilbert und Sînziana Cojocărescu.

Dauer: 70 Minuten | ab 18 Jahren

Der genaue Treffpunkt wird Ihnen im April per E-Mail mitgeteilt.

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